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Jahresbericht 2003

Im Jahr 2003 konnten Rechts- und Sozialberatung sowie Behördenbegleitungen in der
gewohnten Intensität angeboten werden.  Aber noch einiges mehr...

1. Überblick
Im Jahr 2003 konnten Rechts- und Sozialberatung sowie Behördenbegleitungen in der gewohnten Intensität angeboten werden. Die Beratungsstelle ist weiterhin an vier Tagen der Woche für mindestens fünf Stunden (innerhalb unserer Kernzeiten 10.00 – 16.00) geöffnet.
An jedem dieser Tage ist das Büro von einem/r, meist jedoch von zwei BeraterInnen besetzt. Mittwoch abends findet wie gewohnt die „offene Beratung“ statt. Das heißt, die KlientInnen können ohne Terminvereinbarung vorbeikommen. An diesem Abend stehen auch soweit als möglich alle BeraterInnen zur Verfügung. Im Anschluß an die Beratungsstunden werden dann problematische und besonders interessante Fälle im Team besprochen.

Insgesamt können fünf bis sechs MitarbeiterInnen auf der Basis von Werkverträgen bzw. freien Dienstverträgen bezahlt werden. Darüberhinaus haben wir es heuer erneut geschafft, einen Mitarbeiter zumindest einige Monate lang für 21 Wochenstunden – auf Grundlage einer Förderung des WAFF – zu beschäftigen. Dadurch konnten sowohl die Büroarbeit als auch die Koordination und Kommunikation zwischen den nur zeitweise anwesenden BeraterInnen wesentlich erleichtert werden. Weitere zehn bis zwölf MitarbeiterInnen engagieren sich ehrenamtlich, sowohl in der Beratung als auch in der Schulung, Administration und Vereinsorganisation. Trotz finanzieller Bedenken haben wir uns im Herbst dazu entschlossen, Supervision für das BeraterInnenteam zu organisieren. Die ersten Termine wurden von den BeraterInnen als sehr unterstützend erlebt.


2. Statistik der Beratungskontakte

Insgesamt wurden im Jahr 2003 1249 Beratungskontakte erfasst. Anfragen bezüglich des Deutschkurses sind darin heuer nicht miteinbezogen. Für die Statistik dokumentiert werden Herkunftsländer, Geschlecht und Alter der KlientInnen, die Problemlage, während derer die Beratungsstelle aufgesucht wurde, sowie die Aktionen, die seitens der BeraterInnen gesetzt wurden. Die Auswertung dieser Daten ermöglicht einen Vergleich mit jenen des Vorjahres und damit eine Skizzierung der Beratungsschwerpunkte im Jahr 2003.
 
Herkunftsländer
Bei den Herkunftsländern der KlientInnen zeigt sich eine sehr breite Streuung. Insgesamt haben wir im Jahr 2003 vierunddreißig verschiedene Herkunftsländer und zwei Sammelkategorien für Herkunftsländer mit sehr geringen Kontaktzahlen (diverse afrikanische Staaten und diverse ehemalige GUS-Staaten) ausgewertet.
Nigeria hat seinen Rang als Hauptherkunftsland unserer KlientInnen weiter ausgebaut: 302 der insgesamt 1249 Personen, die 2003 unserer Beratungsstelle aufsuchten, kamen aus Nigeria. Das bedeutet, nahezu ein Viertel aller unserer KlientInnen stammt aus diesem einen Herkunftsland. Doch auch andere afrikanische Länder haben sich zu stark vertretenen Herkunftsregionen unserer KlientInnen entwickelt. Als herausragendes Beispiel ist Ghambia zu nennen, da sich die Anzahl der Beratungskontakte im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt hat (von 37 im Jahr 2002 auf 70 im Jahr 2003). Weitere afrikanische Herkunftsländer mit höheren KlientInnenkontakten sind unten in der Tabelle angeführt. Insgesamt wurden dreizehn afrikanische Herkunftsländer einzeln (in der Tabelle unten zum
Teil als diverse gemeinsam angeführt) und eine Sammelkategorie für afrikanische Staaten mit sehr geringen Kontaktzahlen ausgewertet.

Ähnlich wie in den beiden vorangegangenen Jahren stellten die Regionen Serbien-Montenegro (ehemalige BR Jugoslawien), Mazedonien, und der Kosovo wichtige Herkunftsgebiete unserer KlientInnen. Doch die Zahl von KlientInnen aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien war 2003 erneut rückläufig, obwohl insgesamt eine beachtliche Steigerung der KlientInnenkontakte verzeichnet werden konnte. Einzig bei Personen aus dem Kosovo zeigt sich eine Steigerung von 21,5% im Vergleic  zu 2002.
Flüchtlinge aus Rußland und anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion haben auch im Jahr 2003 die Angebote unserer Beratungsstelle in Anspruch genommen. In der Regel handelt es sich dabei um Unterstützung im Asylverfahren sowie in sozialen Fragen  und Problemlagen. KlientInnen aus Herkunftsländern des ehemaligen “Ostblocks“ mit sehr geringen Kontaktzahlen wurden in einer Sammelkategorie gemeinsam ausgewertet. Insgesamt wurden aus diesen Ländern 64 Kontakte gezählt. Das bedeutet, der größte Teil der KlientInnen aus dieser Region kam aus vielen verschiedenen Herkunftsländern.

Alter und Geschlecht
Die Verteilung unserer KlientInnen nach Alter und Geschlecht ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben: 2003 waren etwas mehr als 11% unserer KlientInnen Frauen und über 88% Männer. Daraus ergibt sich, daß die bei weitem überwiegende Mehrheit der KlientInnen alleinstehende junge Männer sind, denn die Gruppe der 18- bis 29-jährigen stellte erneut etwa 62% der Gesamtzahl. Die Gruppe der 30- bis 39-jährigen machte 17% aus; nur 4% unserer KlientInnen waren über 40 Jahre alt. Von 12% wurden keine Altersangaben aufgezeichnet.
Obwohl Kinder in die Statistik nicht miteinbezogen werden, werden unsere knapp unter 18- jährigen KlientInnen extra ausgewiesen. Diese Gruppe machte im Jahr 2003 erneut etwa 5% aller KlientInnen aus. Daraus ergibt sich, daß die Zahl der noch nicht, aber schon beinahe Volljährigen bereits seit mehreren Jahren konstant geblieben ist.

Problemlagen
Der Großteil unserer KlientInnen kam als Flüchtlinge nach Österreich. Demzufolge stehen die Asylverfahren an erster Stelle der Beratungsschwerpunkte im Jahr 2003: Sie sind (im Vergleich zu 2002) um 2% angestiegen. Vor allem die bereits seit längerem in Österreich lebenden KlientInnen stellen die BeraterInnen vor sehr komplexe Problemlagen. In diesen Fällen wurde das für das jeweilige Beratungsgespräch aktuellste Verfahren/Problem für die Statistik gezählt. Obwohl mittlerweile nur mehr 2% der Beratungsgespräche aufgrund von Wehrdienstverweigerung und den damit verbundenen Schwierigkeiten geführt werden, wird Desertion dennoch als eigenständige Kategorie ausgewertet.

3. Schwerpunkte 2003

Bezüglich der Herkunftsländer zeigt sich erneut eine starke Fortsetzung des Trends zu
mehr KlientInnen aus afrikanischen Ländern. Neben Nigeria haben sich auch andere
afrikanische Länder, wie Ghambia, Sierra Leone und die DR Kongo, als wichtige
Herkunftsländer unserer KlientInnen etabliert. Ein Vergleich zum Vorjahr zeigt eine deutliche
Steigerung afrikanischer KlientInnen von 46% auf 55,4% im Jahr 2003 (vgl. Grafik
„Herkunftsländer“). Immer noch kommen viele von ihnen auf Anraten von Frau Ute Bock,
die mittlerweile etwa 120 obdachlose Flüchtlinge beherbergt. Wie im Vorjahr handelt es sich
bei ihnen unter anderem um bereits abgelehnte AsylwerberInnen bzw. illegalisierte
Menschen, die jedoch aus verschiedensten Gründen nicht in ihre Herkunftsländer
zurückkehren können und sich mehr schlecht als recht in Österreich versuchen
durchzuschlagen.

Bereits seit mehreren Jahren betreuen wir zunehmend weniger KlientInnen aus dem Gebiet
des ehemaligen Jugoslawiens. Diese Tendenz hat sich auch im Jahr 2003 fortgesetzt. Ein
größerer Teil unserer KlientInnen kam heuer erneut aus Rußland und anderen
Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Diese Länder haben sich damit als weitere
wichtige Herkunftsregionen unserer KlientInnen etabliert.

Anders als im Jahr 2002 haben heuer doch etwas mehr Flüchtlinge aus Afghanistan unsere
Beratungsstelle aufgesucht. Bereits seit Jahren betreuen wir mehrere vietnamesische
Flüchtlinge. Ihre Situation hier in Österreich ist besonders schwierig, da ihre Asylverfahren
bereits seit Jahren abgeschlossen sind, sie über kein Aufenthaltsrecht hier in Österreich, aber
auch über keine vietnamesischen Identitätsdokumente verfügen. Obwohl eine Abschiebung
unmöglich ist, verweigern ihnen die österreichischen Behörden eine Legalisierung ihres
faktischen Aufenthalts. Um zu überleben, sind sie auf die Unterstützung von FreundInnen und
Bekannten angewiesen. Ein Rückblick auf die Grafiken der „Herkunftsländer“ der letzten
Jahre zeigt, daß die Anzahl der KlientInnenkontakte, die damit in Zusammenhang steht,
bereits seit mehreren Jahren konstant.

Interessant ist, dass österreichische StaatsbürgerInnen 4% unserer KlientInnenkontakte
ausgemacht haben. Das bedeutet eine Steigerung in absoluten Zahlen von 29 im Jahr 2002 auf
49 Beratungskontakte im Jahr 2003. Diese Entwicklung dürfte mit der zunehmenden
Integration langjähriger KlientInnen zusammenhängen, die mittlerweile bereits die
österreichische Staats-bürgerschaft besitzen, und mit den steigenden Anfragen zu Ehe und
Adoptionen zu erklären sein.

Bezüglich der Aktivitäten, die seitens der BeraterInnen unternommen worden sind, haben sich
die Schwerpunkte im Vergleich zum Vorjahr etwas verschoben. Der Anteil von
Rechtsberatungsgesprächen ohne weitere Handlungsschritte ist auf 48,5% aller
Beratungskontakte im Jahr 2003 angestiegen. Ein Großteil davon dürfte auf Asylverfahren
entfallen (vgl. Tabelle Problemlagen). Gegen Ende des Jahres sind sehr viele
Obdachlosmeldungen von Flüchtlingen aufgefallen. Allein im Dezember hatte unsere
Beratungsstelle 22 Obdachlosenkontakte. Ein Viertel davon sind unbegleitete minderjährige
Flüchtlinge.

Um obdachlosen Flüchtlingen zumindest eine feste Zustelladresse zu ermöglichen, damit sie
ihre Rechte wahrnehmen und wichtige Fristen einhalten können, haben wir in unserer
Beratungsstelle zumindest vorübergehend ein Postservice für AsylwerberInnen ohne festen
Wohnsitz eingerichtet. Mittlerweile sind bereits um die 50 Menschen in der Beratungsstelle
obdachlos gemeldet (vgl. den Punkt Organisation in der Tabelle „Interventionen“). Das
bedeutet, sie haben ihre Postzustelladresse in der Schottengasse, aber weiterhin keinen
gesicherten Schlafplatz. Mit diesem Service ist allerdings sehr viel organisatorische Arbeit
verbunden. Die Zusendungen für obdachlos gemeldete KlientInnen müssen sortiert und
eingeordnet werden, außerdem müssen die Anfragen der Betroffenen bezüglich ihrer
Zusendungen beantwortet werden. Die Lösung ist sicher im Sinne aller Betroffenen keine
befriedigende, da aber das strukturelle Problem der mangelnden Bundesbetreuung für
AsylwerberInnen immer noch ungelöst ist, müssen wir uns mit provisorischen Mitteln
weiterhelfen.

In der Frage der Obdachlosigkeit von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen haben
wir allerdings weitere Schritte unternommen. Schließlich steht mittlerweile
unmissverständlich fest, dass die Jugendwohlfahrtsträger die Verpflichtung haben, für
unbegleitete minderjährige Flüchtlinge die Vormundschaft zu übernehmen und im Rahmen
der Obsorge auch für ihre Unterbringung zu sorgen. Daher haben wir für einige Jugendliche,
die bei uns in der Beratungsstelle obdachlos gemeldet waren, eine kurze
Sachverhaltsdarstellung verbunden mit der Aufforderung, einen Vormund zu bestellen, beim
zuständigen Bezirksgericht eingereicht. Die Anregung auf Obsorge wurde bereits für zwei
Jugendliche positiv entschieden.

4. Weitere Tätigkeiten

•••• Deutschkurse und Freizeitangebote für KlientInnen
Neben dem Wohnprojekt versuchen wir regelmäßige Freizeit- und Bildungsangebote für
KlientInnen zu organisieren, um ihnen die Integration in Österreich zu erleichtern.
Insbesondere der Deutschkurs, in dem auf Basis von Kommunikation und Konversation die
deutsche Sprache vermittelt wird, hat sich als fixer sozialer Treffpunkt in der Schottengasse
etabliert. Die Kurse werden bereits dreimal pro Woche von insgesamt fünf bis sechs
BetreuerInnen durchgeführt und von jeweils etwa 10 – 20 Personen besucht. Die Einteilung
der Lernenden in zwei Gruppen (gewichtet nach ihren Kenntnissen) hat sich bewährt; ein
„Pool“-Kurs steht AnfängerInnen weiterhin jederzeit offen. Zusätzlich wurden im Februar
und September Intensivkurse angeboten, in denen täglich zwei bis drei Stunden unterrichtet
wurde. SpenderInnen stifteten den Lernenden notwendige Arbeits- und Unterrichts-materialien,
wie Wörterbücher, Hefte, Tafeln und Kreide.

Außerdem wurden mehrere gemeinsame Videoabende für BeraterInnen, KlientInnen und
FreundInnen in der Schottengasse organisiert. In der Regel haben diese im Anschluß an
Deutschkurstermine stattgefunden, um zusätzliche Anfahrtswege zu ersparen.

Im November wurde das Projekt „Kulinarischer Gesprächskreis“ für AsylwerberInnen in
der Küche der Schottengasse gestartet. Bei Marktständen konnten die ProjektbetreiberInnen
kurz vor Marktschluss Gratislebensmittel erhalten. Diese sollten gemeinsam mit KlientInnen
aus unterschiedlichen Kulturkreisen jeweils gekocht und ein multikulturelles Mittagessen
organisiert werden. Aufgrund von Anlaufschwierigkeiten und Koordinationsproblemen
musste das Pilotprojekt aber mit Mitte Januar 2004 bis auf weiteres eingestellt werden. Eine
Neuaufnahme ist aber geplant.

Aus unserer engagierten Flüchtlings-Fußballgruppe hat sich im Jahr 2003 ein professioneller
Fußballverein namens FC SANS PAPIERS - DIE BUNTEN entwickelt. Die Mannschaft
war sowohl auf fußballerischer, als auch auf politischer Ebene sehr erfolgreich. Das nach
eigenen Angaben „tollste Ereignis“ war die offizielle Dressenübergabe durch die
Sportsprecher der vier Parlamentsparteien an die Mannschaft. Das Fußballprojekt ist zwar
jetzt als eigener Verein organisiert, nutzt aber weiterhin die räumliche Infrastruktur unserer
Beratungsstelle und steht mit uns in enger Verbindung.

•••• Fortsetzung des Wohnprojekts
Auch im Jahr 2003 konnten wir die Finanzierung eines zweiten Zimmers im Rahmen unseres
Wohnprojekts für KlientInnen sichern. Da die Frage der Unterbringung von Flüchtlingen
seitens des Bundes und der Länder noch immer nicht zufriedenstellend geregelt worden ist
und viele Menschen erneut keine Unterkunft gefunden haben, sind wir sehr froh, diesen
Beitrag zur Existenzsicherung von Flüchtlingen leisten zu können.

•••• Schulungsprogramm
Das öffentlich angebotene Schulungsprogramm in Kooperation mit der Asylkoordination
Österreich wurde im Jahr 2003 weitergeführt. Die Nachfrage war erneut sehr groß und die
Seminare wurden sehr zahlreich besucht. Der nächste Ansturm steht mit den
Einführungsseminaren in das neue Asylrecht ab Mai 2004 noch bevor. Aufgrund zahlreicher NeueinsteigerInnen in unser BeraterInnenteam und anderer InteressentInnen haben wir uns im
Herbst spontan dazu entschlossen, einen internen „Einschulungsmarathon“ in die Praxis
und Theorie des Asyl- und Fremdenrechts zu organisieren. Langjährige MitarbeiterInnen
haben an insgesamt 12 Abenden in alle relevanten Bereiche unserer Arbeit eingeführt.
Zusätzlich wurden die NeueinsteigerInnen wie immer zunächst zu Beratungen
„mitgenommen“ und später bei den ersten Beratungen begleitet. Das Durchhaltevermögen
und Interesse der TeilnehmerInnen wurde mit einem Abschlussfest Anfang November
belohnt. Unser Ziel war es, mehrere neue BeraterInnen innerhalb weniger Wochen
einzuschulen und einen gemeinsamen Wissensstandard zu erarbeiten, um die spätere
gemeinsame Beratungsarbeit von langjährigen MitarbeiterInnen und AnfängerInnen zu
erleichtern. An der deutlichen kürzeren Einarbeitungszeit zeigt sich, dass sich dieser Ansatz
bewährt.

•••• Information, Sensibilisierung und Vernetzungsarbeit
Zur Information bezüglich der Lebens- und Rechtssituation von Flüchtlingen und
MigrantInnen nutzen wir immer wieder die Möglichkeit, Falldarstellungen an Medien
weiterzuleiten, sowie unsere Homepage, bei der wir uns stets um Aktualisierungen bemühen.
Als großer Erfolg kann die Übersetzung von Teilen der Homepage – insbesondere der
Rechtsinformationen – in mittlerweile bereits vier Sprachen gefeiert werden. Seit letzten
Sommer sind auf unserer Seite Informationen zu Asyl, Aufenthaltsbeendigung,
Unterbringung/Bundesbetreuung in englisch, französisch, albanisch und serbokroatisch zu
finden. Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit und die vieler ehrenamtlicher ÜbersetzerInnen
beim oö. InterkulturPreis 2003 mit dem Anerkennungspreis im Bereich Neue Medien
bedacht wurde. Weiters haben MitarbeiterInnen unser Beratungsstelle immer wieder an
öffentlichen Diskussionsveranstaltungen zu den Themen Asyl, Migration und
Illegalisierung teilgenommen, rechtliche Stellungnahmen zu einschlägigen Gesetzesvorlagen
verfasst und – soweit als möglich – an Vernetzungstreffen mit anderen NGOs teilgenommen.
Vor allem die Vernetzungsarbeit mit anderen NGOs im Asylbereich ist eine sehr wichtige,
aber auch zeitintensive. Ziel ist es, sich gegenseitig kennen zu lernen, sich über neueste
Entwicklungen und Trends auszutauschen und gemeinsame Strategien zu überlegen und zu
diskutieren.

5. Grafiken
Die folgenden Graphiken veranschaulichen die unter Punkt 2 dargestellte Statistik in den
Kategorien Herkunftsländer, Alter Problemlagen und Interventionen


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