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SpenderInnen-info 2007/1: Unsere Arbeit hilft. Ihre Spende auch!

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document SpenderInneninfo Sommer 2007

Alles Gute zu unserem 15 jährigen Bestehen! Trotz einiger Erfolge machen wir uns keine Illusionen über die Auswirkungen des Fremdenrechtspakets auf unsere KlientInnen und unsere Arbeit. Doch wir bleiben! Mit Ihrer Unterstützung!

Alles Gute
Die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung feiert heuer ihren 15. Geburtstag. 1992 gegründet erweiterte sie ständig ihre Tätigkeitsbereiche.
Seit 2005 existiert unser Beratungsprojekt Tabiki. Dieses wurde zur Beratung anerkannter Flüchtlingen
ins Leben gerufen, da Probleme mit Behörden und (institutioneller) Rassismus nicht mit der Asylgewährung enden. Jedes Jahr wenden sich mehr Menschen mit ihren Anliegen an uns, was in Anbetracht der sich ständig verschärfenden Rechtslage nichts Gutes vermuten lässt. Allein im Jahr 2006 konnten wir an die 1800 Beratungskontakte verzeichnen und verfassten in über 200 Fällen Anträge, Berufungen oder andere Rechtsmittel.

Erfolge unserer Arbeit
Dass sich unsere Arbeit in diesen 15 Jahren ausgezahlt hat, wissen wir. Dennoch ist es schön, wenn sich der Einsatz von Zeit zu Zeit auch in messbaren Ergebnissen niederschlägt. Auch 2006 konnten wir
wieder einigen Menschen behilflich sein, ihr Recht auf Asyl in Anspruch zu nehmen.
Wir begleiteten den Familienvater A., der trotz Anspruch auf Asyl für drei Monate in Schubhaft genommen wurde. Wir intervenierten bei der österreichischen Botschaft in Addis Abeba, Äthiopien, um den Familienangehörigen unserer KlientInnen ihre rechtmäßige Einreise nach Österreich zu ermöglichen. Und wir betreuten und unterstützten Geoffrey A, der sich über 40 Tage in Hungerstreik befand.
Dies sind nur Einzelbeispiele unserer Arbeit, einige weitere lassen sich auf unserer Homepage nachlesen, die meisten sind jedoch nicht öffentlich dokumentiert.

Keine Illusionen
Auch wenn unsere Arbeit von Zeit zu Zeit erfreuliche Früchte trägt, gab es viele Fälle, in denen ein erfolgreiches Eingreifen nicht möglich war. Die Auswirkungen des neuen Fremdenrechtspakets zeigten
sich in voller Härte und machten „erfolgreich“ einige Möglichkeiten, sich in Österreich niederzulassen, zunichte. Dass dieses Gesetz nicht nur gegen MigrantInnen sondern auch gegen uns arbeitet, lässt sich auch in der alltäglichen Arbeit beobachten. Und so bleibt uns in vielen Fällen oft nichts anderes über, als den Menschen zumindest Ansprechperson zu sein und ihnen ein wenig das Gefühl zu geben, dass ihr Schicksal nicht allen egal ist.

Wir bleiben

Wir haben in diesen 15 Jahren so manche Regierung, so manche Koalition und so manche Gesetzesänderung erlebt und überlebt. Grund, uns zurückzulehnen und uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen, besteht dennoch nicht. Ein zunehmend rassistisches Klima und restriktivere Gesetze
machen unsere Arbeit nötiger denn je. Solange Menschen, die ihr Recht auf Asyl in Anspruch nehmen wollen, kriminalisiert werden, solange ihnen der Zugang zu diesem Recht durch immer
kompliziertere Verfahren zunehmend erschwert wird und solange Österreich mit dieser Politik Menschenrechte mit Füßen tritt, werden und müssen wir Menschen in der Durchsetzung dieser Rechte unterstützen.

Wir brauchen Unterstützung
Noch immer arbeiten wir großteils ehrenamtlich und sind auf Spendengelder angewiesen. Es ist uns zwar möglich, einen Teil unserer Kosten durch Benefizveranstaltungen zu decken, die regelmäßig
von uns organisiert werden. Dennoch sind private Spenden ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Arbeit. Nur durch sie existieren wir bereits 15 Jahre und nur durch sie bleibt unser Fortbestehen gesichert.
So benötigen wir jegliche finanzielle Unterstützung, gratis Kopiermöglichkeiten, billige Wohnplätze für Flüchtlinge, Sachspenden etc…

Wir möchten auf diesem Wege allen bisherigen UnterstützerInnen danken. Wenn Sie unser Engagement der letzten 15 Jahre honorieren und unsere Arbeit auch zukünftig möglich machen wollen, nützen Sie beiliegenden Zahlschein, richten Sie einen Dauerauftrag ein oder lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Danke!

Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestehen der Beratungsstelle.
Daueraufträge ermöglichen uns eine bessere Kalkulation unserer Ausgaben:

Unsere Bankverbindung:
Konto-Nr.: 01 01 0813 332
BAWAG - BLZ 14 000


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