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Wohnprojekt

Die Deserteurs-und Flüchtlingsberatung stellt seit 1999 ein Zimmer zur Verfügung - seit November 2001 nun ein zweites, da der konkrete Bedarf groß ist. Durch den Verkauf des EKH mussten wir unser engagiertes Projekt im Juli 2005 aufgeben.

Es ist erstaunlich: die geringe Vorsorge, die Österreich, achtreichstes Land der Welt, hinsichtlich der Unterbringung von Asylsuchenden trifft:
 Wohnen im Flüchtlingsheim, Ende der Privatsphäre an der Matratzenkante, Warteschlange vor dem WC usw... das mag wenig erstrebenswert klingen, doch leider gibt es nicht einmal darauf eine Garantie. Denn nur für ein Drittel seiner AsylwerberInnen stellt Österreich eine Unterkunft zur Verfügung.
Der Rest? Freunde, Verwandte, private Initiativen müssen einspringen - doch diese Ressourcen reichen schon lange nicht aus.
Diese Situation muss sich ändern. Bis dahin aber zählt jeder Quadratmeter.

Die Deserteurs-und Flüchtlingsberatung stellte seit 1999 ein Zimmer zur Verfügung - seit November 2001 nun ein zweites, da der konkrete Bedarf groß ist. Diese Zimmer sind zwar recht günstig, aber die Kosten sind zu hoch für unser ohnehin kleines Budget, und wir hoffen auf SpenderInnen, die uns finanziell unterstützen wollen, da das Projekt ausschließlich aus Spenden finanziert wird. Unser Wohnprojekt ist in eine Hausgemeinschaft integriert und steht dem jeweiligen Bewohner unbefristet und alleine zur Verfügung.

Ende des Wohnprojekts im Juli 2005

Vor mittlerweile fünf Jahren haben wir unser Mini-Wohnprojekt gestartet. Heute, Ende Juni 2005 ist klar, dass dieses Wohnprojekt im Juli beendet sein wird.

Wohnprojekt akut gefährdet!

Wohnprojekt akut gefährdet!

Der Verkauf des EKHs durch die KPÖ bedeutet für die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung das AUS und endgültige Ende des transkulturellen Wohnprojekts im 4. Stock des einzigen autonomen Zentrums in Österreich.


Mehr als Wohnen ...

Teil einer nicht rassistischen Politik muß es sein, das knappe Gut günstiger Unterkünfte auch jenseits des üblichen SympathisantInnenkreises und über Sprachgrenzen hinweg zugänglich zu machen.