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Fremdenpolizei zerreisst erstes binationales Paar

Frau Youeying und Herr Brichta heirateten im Mai 2005, sie illegalisierte sich dadurch, dass sie auf Anraten der Behörden ihren Asylantrag zurückzog, um einen Aufenthaltstitel als Ehegattin zu bekommen. Nach einem Monat in Schubhaft wurde sie nach China abgeschoben, trotz aufrechter Ehe mit einem Österreicher. Die Fremdenpolizei stellt 6.079 Euro in Rechnung. Da dies der erste (und hoffentlich auch der letzte) Fall einer erfolgten Abschiebung einer/s EhegatIn ist, werden dazu erschienene Artikel dokumentiert.

ORF Thema Reportage 'Ich will zurück'

Die junge Chinesin sitzt in ihrem Elternhaus in Ostchina und weint in das Telefon: Sie möchte wieder zurück, zu ihrem österreichischen Ehemann, nach Hause in die Wohnung nach Wien. Aber das gestaltet sich mehr als schwierig.
gesendet am 3.4.2006 in ORF 2

Ehemann flog abgeschobener Chinesin nach

Aufenthaltsantrag aus dem fernen Schanghai
Artikel aus Standard, 30.3.2006


Abschiebung: Dringender Spendenaufruf

SOS Mitmensch hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Herrn Brichta und Frau Youying auch finanziell zu unterstützen.  PSK, Blz: 60000, Kontonummer: 91000590, Kennwort: Abschiebung

'Sehenden Auges verfassungswidrig'

Asylanwalt Georg Bürstmayr: "Wäre die Chinesin hier mit einem Deutschen verheiratet, wäre sie nicht abgeschoben worden"
Einserfrage im Standard am 24.3.2006


"Ich will wieder nach Wien zurück"

Mit Österreicher verheiratete abgeschobene Chinesin im STANDARD-Gespräch
Artikel von Johnny Erling, Der Standard, 24.3.2006

Ehemann muss Abschiebe- und Schub­haftkosten für seine Frau bezahlen

Fremdenpolizei stellt 6.079 Euro in Rechnung - Adolf Brichta kämpft um Gattin Zou Youeying: "Republik hat mir Frau genommen"
Artikel von Irene Brickner, Der Standard, 23.3.2006


Ehepartnerin eines Österreichers abgeschoben

Fremdenpolizei zerreißt erstmals binationale Ehe - Chinesin stellte Niederlassungs-Antrag, der nicht beantwortet wurde.
Dokumentation eines Artikels von Irene Brickner im Standard am 17.3.2006