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Rassismus
Ein Großteil unserer KlientInnen kommt aus Ländern in West-, Ost- und Zentralafrika. In Europa, zumal in Österreich wird für sie ihre Hautfarbe erstmals spürbar. Die Hautfarbe geht unter die Haut - oder besser: die Reaktionen darauf. Willkürliche Polizeikontrollen beim U-Bahn-Ausgang, Zurückweisung in Lokalen, Provokationen auf der Donauinsel und die hochgehobenen Augendbrauen der Nachbarn sind ein Alltag, der nicht normal werden darf. Und deshalb werden wir diesen Alltag weiterhin be-schreiben und gegen ihn anschreiben. Einige Artikel, die verdeutlichen, was wir meinen......
SOS Mitmensch Petition: Stopp dem falschen Gerede vom Migrationshintergrund
"Wir haben die Nase voll von den falschen politischen Aussagen und Spielchen zu „Menschen mit Migrationshintergrund“! Wie kommt die Politik dazu, uns aufgrund unseres Geburtsortes oder des Geburtsortes unserer Eltern in einen Topf zu werfen? Nur weil unsere Herkunftsgeschichte irgendwo einen Bezugspunkt außerhalb Österreichs hat, sollen wir eine Gruppe sein?"
'Amnesty international'-Studie: Appell an Innen- und Justizministerin
Appellieren Sie an die Innen- und an die Justizministerin, wirksame strukturelle Maßnahmen zu setzen, um rassistische Diskriminierung in Zukunft wirksam zu unterbinden und angemessen auf derartige Vorfälle zu reagieren!
'Amnesty international' Studie: Institutioneller Rassismus in Österreich
Amnesty International ortet Rassismus in Polizei und Justiz und fordert eine bessere Wahrnehmung rassistischer Probleme sowie die genauere Untersuchung von Rassismus-Vorwürfen
20. März 2009: Ein Tag ohne Migrant_innen in Europa!
Aufruf zum Boykott am 20. März 2009 an alle Migrant_innen und solidarische Menschen in Europa
Rassistisches Wegschauen in der U4
Offener Brief an die U-Bahn-Mitfahrenden und ZuseherInnen eines rassistischen Überfalls am 17.12.2008, mittags um zwei
Wann gibt es den ersten Toten?
Mit den Elektroschockpistolen Taser ist es in Österreich so wie mit den Rückenfesselungen - keiner will von der Gefährlichkeit wissen.
Österreichischer Rassismusbericht 2007 erschienen
831 rassistisch motivierte Ereignisse wurden 2007 dokumentiert: Weniger Zivilcourage, mehr Angriffe auf Kinder, kleine Erfolge bei diskriminierenden Inseraten
Demo gegen Rassismus und Faschismus
Gemeinsamer Aufruf zur Großdemo am 17.11.2007, Treffpunkt 14 h am Schottentor
Wir sind entsetzt über die Wortwahl der Berliner Erklärung
Während sich das offizielle Europa feiert, sterben Menschen an seinen Grenzen beim Versuch, diese zu überwinden. In der Berliner Erklärung wird durch die gemeinsame Nennung mit Terrorismus und organisierter Kriminialität im selben Satz die Gleichsetzung von "illegaler" Migration mit schweren Verbrechen suggeriert!
Aktion Rassismus streichen
In Wiens Straßen prangen sehr viele rassistische Beschmierungen von den Hauswänden
Rassismus Report 2005
Einzelfallbericht über rassistische Übergriffe und Strukturen in Österreich von ZARA
Freispruch für Christian D. aus Sierra Leone
Polizei blamiert sich bei Verhandlung am Landesgericht Wien, denn an den rassitischen Vorurteilen, dass Christian D. mit Drogen gehandelt hätte, ist nachweislich nichts dran.
5 Gründe warum es für AfrikanerInnen in Österreich besonders schwierig ist
Ich spreche hier heute als Stimme der Stimmlosen.
Rede für das Eröffnungsfest der Bock-Bier-Aktion am 13. Juni 2003 um 18:00 in Museumsquartier
Beitrag zum Rassismus - Schattenreport 2000
ZARA, Beratungsstelle für ZeugInnen und Opfer von Rassismus, hat für 2000 einen Schattenbericht über den täglichen und strukturellen Rassismus erstellt. Unser Beitrag befasst sich schwerpunktmässig mit den Prozessen in der Nachfolge der Operation Spring und den Problemen, die afrikanischen Flüchtlings-Jugendlichen in Wien gemacht werden.