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SpenderInneninfo 1/2002: Wir bringen zur Abwechlung mal gute Nachrichten

Beispiele, wie aus „Alles verloren“ neue Perspektiven entstehen:

Zum Beispiel der junge G., der ohne die Recherchen seines Beraters wohl keine Chance gehabt hätte, seine Verfolgungsgründe zu beweisen.
Nach einem ersten negativen Bescheid hat er heute Asyl. Er kann nun Arbeit suchen und sich eine neue Existenz aufbauen. Er wird Jahre brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten, doch zum ersten Mal seit Jahren ist sind Sicherheit und Zukunft mehr als leere Worte.

Zum Beispiel über den Bewohner unseres Wohnprojekts.
Der sich mittlerweile sein Zimmer selbst bezahlt – weil er Arbeit hat, verheiratet ist und immer öfter zum Plaudern anstatt aufgrund akuter Probleme kommt.

Zum Beispiel darüber, dass sich unser Deutschkurs zum sozialen Treffpunkt entwickelt..
wo nicht nur Deutsch gelernt wird, sondern wo eine Gruppe entsteht, die dank gespendter Freikarten gemeinsam ins Kino geht. Oder in eine Ausstellung. Oder zum Fusssball spielen.

Zum Beispiel darüber , dass manche Klienten ihre Probleme samstäglich wegkicken
Für zwei Stunden, in denen die Fussballmannschaft trainiert – demnächst voraussichtlich als Liga-Mannschaft.

Zum Beispiel über die Spendenfreudigkeit der ÖsterreicherInnen
Wussten wir ja schon längst! Schließlich sind wir ja dank Ihnen eine Beratungsstelle, die zu einem guten Drittel aus Spenden finanziert wird.
Aber zugegeben
Die Spenden für Hochwasseropfer, die innerhalb weniger Tage auf 8 Mio. Euro klettern– zugegeben, ein bisserl neidisch könnt man schon werden

Denn Alles verloren...
Das konnte man diesen Sommer öfters hören. Aus ungewohnter Nähe. Und auch Berichte über die Erfahrung, Hilfe zu bekommen, wenn man selbst nichts mehr tun kann.
Ähnliches aber geschieht in der Flüchtlingsberatung. Täglich. Unsere KlientInnen erfahren sowohl das Alles-Verlieren als auch das Gewinnen neuer Perspektiven durch Beratung und Hilfe.

Danke..
wenn Sie uns bei der Bewältigung dieser alltäglichen Katastrophen unterstützen


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