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Doku, Portrait 'Mama Bock'

Frau Bock

Frau Bock

Der iranisch-österreichische Filmemacher Houchang Allahyari und sein Sohn Tom-Dariusch Allahyari haben Ute Bock in ihrem Vereinslokal im zweiten Wiener Gemeindebezirk gefilmt.

Sie zeigen „Mama Bock“, wie sie von ihren Schützlingen genannt wird, in ihrem täglichen Kampf um die menschenwürdige Behandlung von Asylwerbern aus Tschetschenien, Nigeria, Iran, Afghanistan und anderen Krisenregionen der Welt. Ute Bock hilft denen, die keiner haben will, organisiert Lebensmittel, Kleidung und Unterkunft für Asylwerber und auch für österreichische Obdachlose, und sie ist dabei jenseits jeder Sozialromantik eine handfeste Realistin geblieben: „Man kann nur gut leben, wenn man weiß, dass es auch den anderen gut geht“ sagt Ute Bock.

Vater und Sohn Allahyari haben schon mehrere Projekte gemeinsam realisiert, u.a. den Spielfilm „Geboren in Absurdistan“ mit Julia Stemberger und Karl Markovics, in dem es um die Problematik der Migration ging. Zu Ute Bock haben sie ein verwandtschaftliches Verhältnis – Frau Bock ist die Ex-Schwägerin von Houchang Allahyari, Tom-Dariusch ist ihr Neffe. Neben der verwandtschaftlichen Nähe gibt es auch zahlreiche berufliche Berührungspunkte – Houchang Allahyari ist als Psychiater mit der Flüchtlingsproblematik vertraut und Tom-Dariusch engagiert sich seit Jahren bei der Spendensammlung für den Verein von Ute Bock. Ihr filmisches Portrait ist eine unsentimentale und doch berührende Auseinandersetzung mit der Arbeit von Ute Bock geworden.

Weitere Links zum Text:

http://www.fraubock.at


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