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Illegalisierung
Warum Illegalisierung für uns ein besonders wichtiges Thema ist, hat zunächst einen banalen Grund: es ist eine Bedrohung, die über fast allen unserer KlientInnen schwebt - oder sie schon erreicht hat. Illegalisiert zu werden heißt, vom Zugang zu jeglicher Grundversorgung abgeschnitten zu sein. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf irgendetwas mehr, alles wird zum Gnadenakt. Es gibt keinen Versicherungsschutz, keine Sozialleistungen, aber auch kein Recht zu arbeiten.
Das Wort "illegal" setzt darüber hinaus eine Assoziationskette in Gang, die zusätzlich ausgrenzt: zu oft ist es schon gemeinsam mit Bedrohungszenarien und Kriminalitätsängsten ausgesprochen und geschrieben worden. Wer denkt bei "illegal" schon an die Ungerechtigkeit, dass Menschenrechte eben doch teilbar sind? Nach Herkunftsland und Aufenthaltsstatus. Und wer weiß schon Bescheid über die vielen Gründe, die zum "Aufenthaltsverbot" führen können? Ein bißchen mehr Nachdenken und etwas weniger Assoziation - auch dafür steht der Schwerpunkt Illegalisierung.
Solidarität mit Elias Bierdel und Kapitän Stefan Schmidt
Humanitäre Hilfe ist kein Verbrechen.
Ab 18. Mai gibt es eine Unterschriften Petition auf www.proasyl.de
Legalisierung, Arbeitsmigration und Bootsflüchtlinge in Spanien
Spanien - das Land großer Sehnsucht vieler afrikanischer Flüchtlinge. Doch wie sieht es in der Realität aus? Ein Artikel von Reinhard Wagner, der den vielen existierenden Mythen Zahlen und Fakten gegenüberstellt.
Illegalisiert - Kriminalisiert
Rechtsinfo zum Thema "Kriminalisierung von UnterstützerInnen von illegalisierten Menschen"
'Fremd' sein in Österreich
Du bist hier in Österreich - du besitzt die „österreichische Staatsbürgerschaft“ aber nicht? - Nun ja, Pech gehabt!, dann bist du laut Gesetz „Fremder“. Welche Auswirkungen dieser Titel des „Fremden“ nun hat, welche Konsequenzen und Schikanen er mit sich bringt soll hier ein wenig näher erläutert werden.
Unser Text zur Demo am 9.Juni, 16h Westbahnhof!
Illegalisierung von jungen Flüchtlingen
Aus den unterschiedlichsten Ländern, die oftmals die Krisenherde der Welt widerspiegeln, kommen junge Flüchtlinge nach Europa, manche davon alleine und ohne Bezugspersonen. Bei ihrer Ankunft in Österreich finden sie aber nicht jene Situation vor, die für eine erfolgreich Bewältigung der oft traumatischen Erlebnisse im Herkunftsland und auf der Flucht notwendig wäre, ganz im Gegenteil: am Ende eines oft aussichtlosen Asylverfahrens wartet ihre Illegalisierung.
Vom `Illegalen´ zum `inneren Feind´
Ausgrenzung, Kriminalisierung und rassistische Konstruktionen im Sicherheitsdiskurs
In den 90er Jahren stand die Politisierung des Immigrationsthemas vorwiegend unter dem Aspekt der Inneren Sicherheit. Für diese Entwicklung hatte die Formulierung von zwei neuen, eng miteinander verknüpften kollektiven Bedrohungsbildern, die die Strategien der Anti-Immigrationspolitik und der "Kriminalitätsbekämpfung" gleichermaßen dominierten und miteinander verbanden, entscheidende Bedeutung � nämlich "Illegale Einwanderung" und "Organisierte Kriminalität"
Illegalisierung in Österreich
Es gibt viele Wege - ja Schnellstraßen und Autobahnen - die in die Illegalität führen aber nur einige wenige steinige Pfade zurück. Illegalisierung beginnt durch die Aschottungspolitik bereits vor der Staatsgrenze, doch auch in Österreich existiert ein ausgeklügeltes institutionalisiertes Illegalisierungssystem.
Wie es sein kann. Hier.
Stellen Sie sich vor: Sie sind in Westafrika geboren. Das ist noch gar nicht so lange her. Sie sind noch sehr jung, grade mal 17 Jahre. Irgendwann, sagen wir vor etwa einem Jahr, sind Sie aus Ihrer Heimat geflohen. Weil dort Krieg herrscht. Und Not. Und Aussichtslosigkeit. Weil Sie Todesangst hatten. Oder Lebenshoffnung. Es hat Ihnen jemand dabei geholfen. Papiere gegeben, Geld genommen. Sie auf die Reise geschickt, Papiere wieder weggenommen. Ein Fluchthelfer. Ein böser Schlepper. Das organisierte Verbrechen....